Sportangebot bei der BSG-Nordwalde

BSG-Nordwalde = Bewegungs-Sport-Gemeinschaft Nordwalde
Einer der Schwerpunkte unseres Sportangebotes liegt in der Wassergymnastik. Durch den Auftrieb des Wassers fällt die sportliche Betätigung leichter, das Bindegewebe wird gestrafft und durch spielerisch dargebotene Übungen werden die sportmotorischen Grundfähigkeiten gestärkt.

Dazu gehören unter anderem die Hand-Augen-Koordination, die Konzentration und die Bewegungsschulung.

Unser Sportangebot ermöglicht Hilfe bei orthopädischen Erkrankungen wie z.B. Wirbelsäulenerkrankungen, Rheuma, Osteoporose, Amputationen aber auch Hilfe nach neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Gehirnbluten oder auch MS-Erkrankungen.

Viele unserer Sportangebote sind verordnungsfähig, können jedoch auch als Vereinsmitglied von Menschen jeden Alters als Hobby betrieben werden. Wir freuen uns über jedes Mitglied, welches mit Spaß und Vergnügen dabei sein möchte. In unseren Reihen befinden sich lizenzierte Übungsleiter bzw. Reha-Trainer u. a. für die Bereiche

  • Orthopädie
  • Neurologie
  • Innere Medizin
  • Geistige Behinderung
  • Breitensport
  • Sportabzeichen für Menschen mit oder ohne Behinderung
  • Qualifizierte Anleitung und Übungsstunden sind bei uns somit gewährleistet. Sprechen Sie uns an!

Der Begriff Inklusion wird bei uns groß geschrieben.
Deshalb sind alle Menschen mit und ohne Beeinträchtigung herzlich willkommen. Kommen Sie einfach zu einem unserer Kurse und schauen es sich an.

 

Unsere Sportarten

Hallenboccia

Für das Spielfeld benötigt man ein Feld von 12,5 x 6 m, die Maße sind in der Spielfeldzeichnung notiert.

Jeder Spieler hat einen eigenen Spielbereich, von wo aus er seine Bälle in das Spiel bringen soll. Dieser Bereich wird als Wurfbox bezeichnet. Diese Wurfbox darf kein Spieler während des Spieles verlassen.

Jedes Spiel besteht aus 6 Durchgängen, deren Ergebnisse zusammen addiert das Spielergebnis ergeben.

Es spielen (im Meisterschaftsspiel) drei Spieler gegen drei Spieler des Gegners. Die Mannschaftsführer stehen dabei in der 1. und 2. Box. Die Boxen 1, 3 und 5 gehören der Mannschaft, die bei der Wahl die roten Bälle gewählt hat, wobei jeder Spieler 2 Bälle erhält. Die Boxen 2, 4 und 6 gehören denen mit den blauen Bällen, auch hier bekommt jeder Spieler 2 Bälle.

Natürlich kann Boccia auch eins gegen eins gespielt werden. Dann stehen die Kontrahenten in der Box 3 (rote Bälle) und Box 4 (blaue Bälle), jeder hat dann 6 Bälle zur Verfügung. Oder auch zwei gegen zwei wäre möglich. Ddann steht in Box 2 und 4 die rote Mannschaft (jeder Spieler bekommt drei Bälle) und in Box 3 und 5 die blaue Mannschaft (auch hier jeder Spieler drei Bälle).

Der Spieler in Box 1 beginnt das Spiel,  indem er erst den Zielball (weiß) in das Zielfeld (ab der V-Linie bis an die Grundlinie) wirft. Dann wirft er seinen ersten farbigen Ball so nah wie möglich an den Zielball. Danach wirft ein Spieler des Gegners seinen Ball so nah wie möglich an das Ziel. Gelingt es ihm nicht, näher an das Ziel zu werfen, spielt die Mannschaft so lange weiter, bis ein Ball näher liegt, erst dann spielt die andere Mannschaft weiter. Hat eine Mannschaft alle Bälle gespielt, ohne näher an das Ziel zu kommen, spielt der Gegner seine verbliebenen Bälle, bis alle Bälle geworfen wurden.

Jeder Ball einer Mannschaft (rot oder blau), der näher am Ziel liegt wie der erste des Gegners, bekommt einen Punkt. Die Durchgänge gehen also in der Regel zu Null aus, es sei denn, rot und blau sind gleich weit entfernt, dann gibt es ein 1:1 unentschieden. Wenn drei Bälle gleich weit entfernt liegen (2 rot und 1 blau) bekommt jeder einen Punkt also 2:1.

Den 2. Durchgang beginnt der Spieler in Box 2, den dritten in Box 3 usw., am Ende hat also jeder Spieler einmal den Zielball geworfen.

Die Ergebnisse dieser 6 Durchgänge werden zusammen gezogen und man erhält dann das Spielergebnis und somit den Sieger.

Wird in Turnierform gespielt, wird das Ergebnis in Form von Treffern gewertet und der Sieger bekommt 2:0 Punkte (der Verlierer 0:2 und bei unentschieden 1:1 Punkte)

Bosseln

Spielgedanke
Auf einem Spielfeld, dass eine Wurfbahn und ein Zielfeld umfasst, spielen 2 Mannschaften mit je 3 Spielern und einem Mannschaftsführer gegeneinander.

Die Spieler beider Mannschaften versuchen mit gezielten Würfen ihre Bossel möglichst nahe an die im Zielfeld liegende Daube heranzubringen. Dabei ist es erlaubt, mit dem eigenen Wurf gegnerische Bossel aus dem Zielfeld herauszustoßen oder die Daube innerhalb des Zielfeldes in eine für den Gegner ungünstige und für die eigene Mannschaft günstige Stellung zu bringen.

Alle Bossel im Zielfeld erhalten Wurfpunkte. Gewonnen hat die Mannschaft, die in einem Durchgang/Spiel die meisten Punkte erzielt hat.

Die Verwendung der männlichen Begriffe (z.B. Spieler, Schiedsrichter, Turnierleiter usw.) gelten auch für weibliche Personen.

Mannschaftszusammenstellung
Mannschaftsgesamtpunktzahl: gemäß der gültigen DBS-Tabelle

Zur Mannschaft gehören 3 Spieler und 1 Mannschaftsführer. Die Summe der Punktzahlen der Spieler darf die vorgeschriebene Gesamtpunktzahl nicht unterschreiten. Die Punkte des Mannschaftsführers werden für die Gesamtpunktzahl nicht mitgezählt. 

Teilverlust der Beine muss durch Prothesen ausgeglichen werden.
Orthesen/Stützapparate müssen ebenfalls getragen werden.

Rollstuhlfahrer dürfen eine Hilfe zum Anreichen der Bossel o.ä. in Anspruch nehmen.

Mixed–Mannschaften sind erlaubt (s. DBS-Turnierordnung Sonderregel Bosseln11.1.6).

Spielregeln
Regel 1:    Spielfeld
1.1 Spielfeldzeichnung siehe nächste Seite.

1.2  Das Spielfeld ist 16 m lang und 2 m breit. Es umfasst die Wurfbahn und das Zielfeld. Der Hallenboden muss eben und soll möglichst glatt sein.

1.3 Die Wurfbahn, auf der die Bossel geschoben werden, ist grundsätzlich 12 m lang und 2 m breit. Hieran schließt sich das Zielfeld von 4 m Länge und ebenfalls 2 m Breite an. Der Turnierleiter prüft die Gleitfähigkeit des Bodens und kann die Wurfbahn entsprechend verkürzen.

1.4 Die Mitte des Zielfeldes ist mit einem Kreuz dauerhaft zu markieren. Die Mindestlänge der Schenkel des Kreuzes sind: vorderer Schenkel (in Richtung Abwurflinie) 60 cm, die der drei anderen Schenkel 30 cm, jeweils vom Kreuzmittelpunkt gemessen. Auf die Kreuzmitte wird die „Daube“ (Holzwürfel) so gesetzt, dass sie mit ihren Seitenflächen parallel zu den Begrenzungslinien des Zielfeldes liegt.

1.5 Alle Begrenzungslinien der Wurfbahn und des Zielfeldes gehören zum Spielfeld und sollen 3 bis 5 cm breit sein. Sie müssen mit glatten Klebestreifen deutlich sichtbar und durchgehend markiert werden.

1.6 Frauen und Rollstuhlfahrer bosseln auf einer 2 m verkürzten Bahn.

1.7 Absperrungen, sonstige Hindernisse sowie Zuschauer sollten mindestens 1,50 m von der Wurfbahn und dem Zielfeld entfernt sein.

Regel 2:          Spielgerät
2.1 Die Bossel besteht aus einem abgeflachten, halbkugeligen Körper mit einem geschwungenen Handgriff von 20 cm Länge(+/- 2 cm). Die Bodenscheibe der Bossel muss einen bis zum Scheibenrand gleichmäßigen Bürstenbesatz von 1,8 cm Höhe (+/- 3 mm) haben. Der den Bosselkörper umschließende, stoßdämpfende Gummiring muss anliegen und darf nicht defekt sein. Das Gesamtgewicht der Bossel beträgt 4.650 g (+/- 200 g).

2.2 Zu einem Spiel gehören 6 Bossel, von denen jeweils 3 gleichfarbig sind, sich aber deutlich voneinander unterscheiden müssen (z.B. 3 weiß/3 grün).

2.3 Die zum Spiel gehörende Daube ist ein roter Holzwürfel, dessen Seiten jeweils 10 cm lang sind. Die Verwendung von Dauben aus Hartholz ist nicht erlaubt. 

Hier sind aber nur einige von unzähligen Regeln aufgeführt.

Faustball

Der Ursprung des Faustballspiels liegt im italienischen Ballonspiel, das in Deutschland umgewandelt wurde.

Wie der Name schon sagt, wird der Ball mit der Faust oder dem Unterarm geschlagen. Faustball wird auf dem Rasen (Feldfaustball überwiegend im Turnerbundbereich) oder in der Halle (lediglich im Reha- und Behindertensport) gespielt. Hierbei unterscheiden sich die Spielfeldgrößen von 40-50 m Länge und 20-25 m Breite beim Feldfaustball und 24-30 m Länge und 10-15 m Breite beim Hallenfaustball.

Bei beidem werden die Spielfeldhälften durch eine Leine oder ein Band in 2 m Höhe getrennt. Die Angabelinie ist 3 m von der Leine entfernt, von hier aus wird die Angabe im Stehen, Laufen oder Springen gespielt.

Zu jeder Mannschaft gehören fünf Spieler, zwei an der Leine (die Angreifer), einer in zentrierter Feldposition (der Vorleger) und zwei im hinteren Spielfeld (die Abwehr oder auch Annehmer des Rückschlages). Auch andere Aufstellungen - zwei an der Leine und drei im hinteren Spielfeld - werden gespielt.

Die Regeln sind ähnlich wie beim Volleyball. Einzig es darf nur mit einem Arm oder einer Faust gespielt werden, nicht wie im Volleyball das Baggern mit beiden Armen oder Händen. Es sollte über drei Spieler gespielt werden; spätestens der dritte Spieler muß ins Gegenfeld zurückspielen. Grundsätzlicher Spielablauf besteht aus der Ballannahme, der Ballvorlage und dem Rückspiel zum Gegner. Aber auch das direkte Rückspiel oder die Abwehr des Rückschlags (ähnlich dem Block beim Volleyball) sind erlaubt.

Leinenberührung durch Spieler oder Ball ist ein Fehler. Der Fehler wird dem Gegner als Treffer gegeben. Die Mannschaft, die einen Fehler macht, macht auch die erneute Angabe. Die reguläre Spielzeit besteht aus zwei Halbzeiten zu je 10 Minuten. Im Übungsbetrieb kann auch bis zu Erreichen von 21 Treffern gespielt werden.

Feldfaustball wird noch heute im Turnerbund bis zur Weltmeisterschaft gespielt. Im Reha- und Behindertensport enden die Meisterschaften mit der Deutschen Meisterschaft. Auch ist Faustball nicht olympisch.

Fußballtennis

Wie der Name schon sagt: Es wird Fußball wie Tennis gespielt. Das Spielfeld ist 20 m lang und 8 m breit. In der Mitte der Länge wird das Feld mit einer Leine, Schnur oder einem Netz in 2 Hälften geteilt. Die Leine, Schnur oder das Netz hat eine Höhe von 1 m.

Es stehen sich zwei Mannschaften gegenüber. Jede Mannschaft besteht aus vier Spielern. Der Ball (ein Volleyball) wird während des Spiels wie beim Fußball nur mit dem Kopf, dem Körper oder den Beinen gespielt. Verboten sind das Spielen mit Hand oder Arm.

Zu Beginn des Spiels werden der Ball (sofern jede Mannschaft einen eigenen mitbringt), die Angabe und die Seite gewählt. Die Angabe mit dem Ball erfolgt dabei von der Grundlinie aus frei aus der Hand oder vom Boden. Bei der Angabe wird der Ball direkt in das Gegenfeld gespielt, ohne die Leine zu berühren. Dort darf er einmal den Boden berühren (kommt er ein zweites Mal auf den Boden, gilt dies als Punkt für den Gegner). Dann muß ein Spieler den Ball entweder zum Mitspieler oder wieder zum Gegner zurück spielen. Ein direktes Rückspiel ohne Bodenberührung ist auch möglich. Der Ball darf innerhalb der Mannschaft zugespielt werden, einmal darf der Ball jeweils den Boden berühren, dann muß der Mitspieler den Ball spielen. Der dritte Spieler muß aber spätestens den Ball wieder zum Gegner spielen, hierbei muß der Ball direkt rübergespielt werden (keine Bodenberührung). Kein Spieler darf den Ball zwei mal spielen, bevor er zum Gegner gespielt wird.

Jeder Fehler der einen Mannschaft (doppelte Bodenberührung, Spielen ins Aus, Leinenberührung durch Spieler oder Ball, Bodenberührung im Aus oder vierter Spieler spielt den Ball) gibt einen Treffer für den Gegner. Die Mannschaft, die den Punkt bekommen hat, macht die erneute Angabe.

Gespielt wird im Meisterschaftsspiel auf Zeit (zwei Halbzeiten mit je 7 Minuten). Fußballtennis kann aber auch gespielt werden, bis eine Mannschaft z.B. 21 Treffer erzielt hat, wie zum Beispiel beim Tischtennis, wobei eine Differenz von 2 Treffern erforderlich ist. Es kann in der Halle als auch im Freien gespielt werden, dabei wäre es im Freien erforderlich, dass der Boden eben ist, damit der Ball nicht verspringt. Ideal im Freien ist ein Tatan- oder Ascheplatz.

Gymnastik

Gymnastik ist die Kunst der Leibesübungen. Sie werden so genannt, weil derartige Übungen bei den Griechen nackt ausgeführt wurden. Indem die Gymnastik ihren Zweck auf die allgemeine und gleichmäßige Ausbildung des Körpers richtet, unterscheidet sie sich von der Athletik, die den Körper durch einseitige Übungen zu einzelnen hervorragenden Leistungen schulen will. (wikipedia.de)

Mit der Gymnastik werden Anstöße zu einem ganzheitlichen Ansatz gesetzt. Die natürliche Bewegungsfreude, der Motorikapparat soll belebt und erhalten werden. Die individuellen Voraussetzungen eines jeden Einzelnen werden berücksichtigt und tragen so zum individuellen Wohlbefinden bei.

Unser Gymnastikangebot beugt Erkrankungen durch Bewegungsmangel, Stress, gesundheitsgefährdende Gewohnheiten vor und führt Sie zu einem körper- und gesundheitsbewussteren Verhalten. Es hilft die Beweglichkeit, Selbstvertrauen und Bewegungsfreude wieder herzustellen oder auch das Lernen mit Bewegungseinschränkungen besser umgehen zu lernen.

Sie erfahren Bewegungstherapie, Körperbildung, Rückenschule, Wahrnehmungsschulung, Rückbildungsgymnastik, Behindertensport und vieles mehr, auch mal gerne zu rythmischen Klängen.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir freuen uns auf Sie!

Kegeln

Wer kennt nicht Kegeln? Alle haben einmal in einem Kegelclub allwöchentlich die Spiele Hohe Hausnummer, Sechstagerennen oder Fuchsjagd gespielt.

So findet auch das wöchentliche Training bei uns statt. Aber auch eine Mannschaft nimmt an den Wettkämpfen in Nordrhein-Westfalen teil.

Die Nordwalder Herren spielen in der Bezirksliga des Verbandes. Hier gehören vier Spieler zur Mannschaft. Diese starten in der Disziplin Schere. Jeder der Spieler muß auf vier Kegelbahnen jeweils 25 Wurf in die Vollen werfen. Wobei auf Bahn eins und drei in die linke Gasse und auf Bahn zwei und vier in die rechte Gasse geworfen werden muß. Die gefallenen Kegel auf allen Bahnen, von allen Spielern werden zusammen gezählt und ergeben das Endergebnis. Jeder der gemeldeten Mannschaften hat einmal das Heimrecht, alle anderen Mannschaften spielen einmal auf den Bahnen des Gastgebers. Die Ergebnisse aller Spieltage zusammen ergeben dann die Reihenfolge in der Tabelle.

Der Tabellenführer am Ende der Spielzeit steigt in die Oberliga auf. Ab der Oberliga müssen aber in jeder Mannschaft sechs Spieler antreten. Die Ergebnisse dieser sechs zählen dann zusammen wie bis zur Bezirksliga mit nur vier Spielern.

Es gibt also keine direkten Wettkämpfe mit Spielen Mannschaft A gegen Mannschaft B wie bei anderen Mannschaftssportarten mit Gewinner, Verlierer oder unentschiedener Wertung.

Seit dem Jahr 2015 spielen auch Frauen regulär in der Runde (Landesliga). Gleichwohl nehmen auch einige Spielerinnen in der Einzelwertung an den deutschen Meisterschaften teil.

Leichtathletik

Die Leichtathletik (frühere Bezeichnung auch Volksturnen) hat die seit Urzeiten natürlichen und grundlegenden menschlichen Bewegungsabläufe des Laufens, Springens und Werfens in feste Bahnen des Sports gelenkt und durch ein umfangreiches Regelwerk die individuelle Leistung exakt vergleichbar und messbar gemacht. (wikipedia.de)

Im Zuge des Pro Reha Gedankens steht jedoch bei uns nicht der allgemein weit verbreitete Gedanke des Höher, Schneller, Weiter im Vordergrund. Wir konzentrieren uns auf den Breitsportansatz in Verbindung mit der Möglichkeit das Sportabzeichen ablegen zu können. Als zertifizierter Partner achten wir dabei selbstverständlich auf die Vereinbarkeit von Maßnahme und Indikation. Hier bietet sich Leichtathletik als Individualsportart gut an, um auf die Bedürfnisse eines jedes einzelnen besonders einzugehen.

Wir freuen uns auf Sie!

Prellball

Prellball, ein Hallenspiel mit einem Hohlball (in Lederhülle) zwischen zwei Mannschaften mit je zwei oder vier Spielern. Der Ball (300-350 g schwer, 65 bis 71 cm Umfang) wird innerhalb des eigenen Spielfeldes so mit der Faust auf den Boden geschlagen (geprellt), daß er über eine auf den Kopf gestellte Turnbank oder eine Leine (35-40 cm hoch), die die Mittellinie bilden, ins gegnerische Spielfeld springt. Das Spielfeld ist 8 x 16 m groß. Jede Mannschaft darf den Ball bis zu dreimal im eigenen Feld berühren (jeder Spieler nur einmal). Gespielt wird 2 x 10 Minuten oder nach Sätzen bis zu 21 Punkten. Prellball ist vor allem im Versehrtensport als Meisterschaftswettbewerb verbreitet.

(Entnommen aus Brockhaus Enzyklopädie 15. Band 1972 S. 108)

Aus dem großen Bereich der Turnspiele ist Prellball eine alte Ballspielart, deren Ursprung nicht ganz nachvollziehbar ist. Vermutlich entstand Prellball aus einem recht unkontrollierten Ballhin- und -hergehaue in der Aufwärmgymnastik zur Übungsstunde.

Auf einem Spielfeld, das in der Mitte durch eine Linie und in 40 cm Höhe durch eine zweifarbige Rundleine/Band in zwei Felder geteilt ist, stehen sich zwei Mannschaften mit je 4 Spielern/innen einander gegenüber.

Jede Mannschaft hat die Aufgabe, den ihr über die Leine (Band) zugeprellten Ball mit der Faust oder dem Unterarm wieder zurückzuspielen und zwar so lange, bis ein Fehler den Spielgang beendet. Dabei ist es das Ziel beider Mannschaften, den Ball so über die Leine (Band) zu prellen, dass dem Gegner der Rückschlag nicht gelingt oder möglichst erschwert wird.

Jeder Fehler der einen Mannschaft wird der anderen als Vorteil angerechnet. Gewonnen hat die Mannschaft, die in der Spielzeit die meisten Treffer erzielt hat.

In der Regel wird Prellball mit vier Spielern in einer Mannschaft gespielt. Auch gibt es im Meisterschaftsbetrieb Mannschaften, die nur mit drei Spielern antreten.

Eine andere Spielform ist das Zweier-Prellball. Dies wird mit lediglich zwei Spielern bestritten. Hierbei wird jedoch das Spielfeld auf 14 x 6 m verkleinert und die Leine ist lediglich 35 cm hoch. Ein direktes Zurückspielen des Balles zum Gegner ist nur im Spiel mit drei oder vier Spielern erlaubt. Beim Zweier-Prellball muss der erste den Ball annehmen und der zweite Spieler diesen zum Gegner zurückspielen. Die Spielzeit beträgt im Zweier-Prellball 2 Halbzeiten mit nur fünf Minuten.

Schwimmen

Besonderheiten des Elementes Wasser

Wasser besitzt eine ca. 800x größere Dichte als Luft. Alles was eine geringere Dichte als Wasser hat, wird im Wasser nach oben gedrückt. Vom subjektiven Gefühl her erlangt man ein Gefühl der Schwerelosigkeit. Mit diesem Gefühl arbeiten wir in der Wassergymnastik. Da auch der Wiederstand bis zu 800x höher sein kann als an Land, sind die Bewegungen im Wasser fließender und kräftigender für die Muskulatur.

Der Kältereiz des Wassers 30-31 °C ist ein Kalorienkiller weil der Körper immer seine Temperatur auf 37°C halten möchte. Zudem sind die Bewegungen im Wasser, auch mit Wiederstand, leichter auszuführen. Unterschiedliche Materialien sind zudem ein großer Spaßfaktor im Wasser. Das gemeinsame Erleben in der Gruppe tut sein Übriges.

Kontakt

 

Ansprechpartner:

Frau Dagmar Lenters

Bahnhofstr. 8a
48356 Nordwalde

Tel.: 02573 799 8871

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