Der Rehasport Ablauf

Die BSG Nordwalde erfüllt alle Voraussetzungen als anerkannter und zertifizierter Anbieter von Rehasport (siehe SPORT PRO REHA). Wir und unsere Reha-Profis unterziehen uns regelmäßigen Qualifizierungsmaßnahmen und Validierungen!

 

So geht’s:

Sprechen Sie Ihren Hausarzt gezielt auf eine Maßnahme an. Er hat die Möglichkeit, Ihnen eine Verordnung (ein Muster finden Sie hier) auszufüllen. Rehasport belastet nicht das Verschreibungsbudget des Arztes.

Ihr Hausarzt hat mit dieser Verordnung die Möglichkeit, Ihnen Schwimmen, Bewegungsspiele, (Wasser-)Gymnastik oder auch Leichtathletik zu verordnen. Wenn Sie von ihm die ärztliche Verordnung erhalten, ist in dieser unter „Empfohlener Rehabilitationssport“ vermerkt, welche Maßnahme im Rehasport für Sie gewinnbringend ist.

Lassen Sie sich ERST Ihre Verordnung von Ihrer Krankenkasse genehmigen und vereinbaren Sie DANN mit uns einen Termin (hier finden Sie die KONTAKTDATEN). Nehmen Sie Ihre Verordnung zu Ihrem persönlichen Beratungstermin mit und finden Sie mit uns eine passende Gruppe, die Ihrem persönlichen Befund und Ihren Anforderungen (Gesundheit, Übungszeit, etc.) entspricht.

Sie nehmen ohne zusätzliche Kosten an den Rehasport-Angeboten der BSG teil. Verschiedene Anbieter erheben einen zusätzlichen Beitrag für zusätzliche Leistungen, bei uns als zertifiziertem Anbieter fallen für Sie selbstverständlich keine weiteren Kosten an.

 

 

Rehasport bei uns

Alle unsere Reha-Angebote sind verordnungsfähig, die Reha-Profis (unsere zertifizierten Reha-Übungsleiter) sind qualifiziert für die Rehasport - Bereiche

  • Orthopädie
  • Neurologie
  • Innere Medizin
  • Geistige Behinderung

Rehasport wird bei uns als Wassergymnastik und/oder Gymnastik auch in Verbindung mit verschiedenen Bewegungsspielen (Faustball, Fußballtennis, Prellball, Boccia … Übungsabende siehe „Sportangebot“) sowie Leichtathletik angeboten. Schwimmen für Kinder, Jugendliche und für Erwachsene ist gleichfalls möglich.

 

Leistungsumfang

  • Verordneter UND genehmigter Rehasport von Primär- oder Ersatzkassen enthält in der Regel 50 Einheiten Rehasport bis zu 3-mal pro Woche im Zeitraum von max. 18 Monaten
  • Die Rentenversicherung genehmigt in der Regel 1-2 Einheiten pro Woche im Zeitraum von 6 Monaten
  • Privatkassen nach Vereinbarung
  • Eine Rehasport-Stunde dauert 45 Minuten (siehe auch Krankenkassen-Rahmenverträge)
  • Die Gruppengröße beträgt bei uns in der Regel bis zu 15 anwesende Teilnehmer

 

 

 

Wir freuen uns auf Sie, noch mehr, wenn Sie nach Ablauf Ihrer Verordnung weiter bei uns mitmachen, ganz im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe. Bis bald!

 

Zur Anmeldung

 

 

Ziele des Rehasports

Die Durchführung des Rehabilitationssports als ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation auf der Grundlage des § 64 Sozialgesetzbuch (SGB) IX ist in der „Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01.01.2011“ geregelt.

  • „Hilfe zur Selbsthilfe“
  • Nachhaltige Teilhabe
  • Inklusion
  • Eigenverantwortliche Teilnahme und Anwendung der gelernten Übungen
  • Stärkung der motorischen Grundfähigkeiten (Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit)
  • Festigung der Hand-Augen-Fuß-Körper-Koordination
  • Steigerung der Belastbarkeit, z. B. Herz-Kreislauf Ausdauertraining
  • Bewegungsschulung (Gleichgewicht, Rhythmus, Orientierung, Reaktion...)
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Entspannungsübungen kennen und anwenden
  • Stärkung der Körperwahrnehmung
  • Förderung sozialer Kernkompetenzen
  • Steigerung der allgemeinen körperlichen Belastbarkeit und der Lebensqualität
  • Übertragung auf Alltagsfähigkeiten

Rehasport ist der Weg zu einem eigenbestimmten und nachhaltigen Engagement körperlicher und geistiger Stärkung für die Zeit nach Ende des Verordnungszeitraumes. Nahezu alle Teilnehmer bringen sich aktiv im Anschluss in unseren Verein als Teilnehmer oder auch als ehrenamtlich Tätige ein. Die Gemeinschaft, unsere Gemeinschaft stärkt den Einzelnen.

 

 

SPORT PRO REHA

SPORT PRO REHA ist ein Qualitätssiegel, das der Deutsche Sportbund (DSB) und der Deutsche Behindertensportverband entwickelt haben.

Um den Rehasports und dessen Qualität zu gewährleisten und zu erfüllen, wurden von den Sozialversicherungspartnern Grundpfeiler für den Rehasport festgelegt.

Rehabilitationssportgruppen sind zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der von ihnen erbrachten Leistungen verpflichtet. Die Leistungen müssen dem jeweiligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entsprechen und in der fachlich gebotenen Qualität erbracht werden.

Für die Rehabilitationssportgruppen und deren Anbieter (Vereine) besteht die Verpflichtung, an einem Qualitätssicherungsprogramm der Rehabilitationsträger teilzunehmen.

Das Siegel dokumentiert, dass Rehabilitationssportangebote festgelegte Qualitätsstandards einhalten.

 

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